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Die Nachfrage nach Kunststoffen mit begrenzter Lebensdauer nimmt zu, und abbaubare Kunststoffe treten in ihre goldene Entwicklungsphase ein.

Zeit:

2026-06-26 23:59

Die Gefahren von Kunststoffabfällen, die die Umwelt belasten, die Gesundheit gefährden und Flächenressourcen in Anspruch nehmen, sind weithin bekannt. Derzeit sind die wichtigsten Verfahren zur Behandlung von Kunststoffabfällen die Verbrennung, die Deponierung und das Recycling. Dabei setzt die Müllverbrennung große Mengen schädlicher Gase frei und verursacht sekundäre Umweltbelastungen. Die Deponierung beansprucht erhebliche landwirtschaftlich nutzbare Flächen, und das Recycling ist bei Einwegkunststoffprodukten, die sich nur schwer trennen lassen, nicht praktikabel. Um das Problem der „weißen Verschmutzung“ daher umfassend zu lösen, hat die Nationale Entwicklungs- und Reformkommission am 16. Januar 2020 die „Stellungnahme zur weiteren Stärkung der Bekämpfung der Plastikverschmutzung“ veröffentlicht. Im Vergleich zur früheren Fassung der Plastikbeschränkungsverordnung legt die „Stellungnahme“ klar fest, welche Branchen künftig vollständig von Kunststoffprodukten ausgeschlossen werden; zudem werden konkrete Zeitpläne für den Rückgang des Plastikverbrauchs sowie Maßnahmen zur Förderung entsprechender Ersatzstoffe dargelegt. Das Anwendungsspektrum umfasst den Einzelhandel, den Express‑ und Kurierdienst, die Landwirtschaft, die Gastronomie sowie zahlreiche weitere Bereiche mit hohem Kunststoffverbrauch. Während die gängigen Plastiktüten in diesen Sektoren schrittweise aus dem Markt genommen werden, besteht ein enormes Potenzial für die zukünftige Nachfrage nach geeigneten Alternativen.